Der Schlaganfall und die Schlafmedizin

Es ist seit langem bekannt, dass die Schlafapnoeerkrankung (OSAS) die Hirndurchblutung erheblich verändert und zu krankhaften Veränderungen führt.  Eine erst letztes Jahr veröffentlichte großangelegte Studie zeigte, dass bei 61.9% aller Patienten mit Schlaganfall oder Historie einer pathologischen zerebrovaskuläre Zirkulation (Hirndurchblutung) eine Schlafapnoeerkrankung vorlag.  Somit ist ein Schnarcher, der regelmäßige Atemaussetzer hat, nicht nur in Gefahr, eine über Jahre fortschreitende hirnverändernde Resultate zu bekommen, sondern auch die Gefahr eines Schlaganfalls ist sehr hoch. Des weiteren sollten Patienten, die bereits einen Schlaganfall hatten, eine Schlafdiagnostik durchführen lassen, da ein Rezidiv d.h. ein erneuter Schlaganfall bedauerlicherweise bei unbehandeltem OSAS sehr häufig eintritt.

Im übrigen sind die in den letzten Jahren gewonnen Erkenntnissen über die Demenzentwicklung vor dem Hintergrund, dass OSAS Bluthochdruck erzeugt und die Hirndurchblutung verändert, sehr wichtig und sollten nicht vernachlässigt werden.

Erst letztes Jahr wurde durch die Untersuchung von „Agency for Healthcare Research and Quality (US)“ festgestellt, dass nahezu alle Patienten mit OSAS zu Bluthochdruck neigen. Die Reduktion von 2-3 mm Hg des systolischen Wertes (der „hohe“ Wert des Blutdrucks) reduziert die kardiovaskuläre Sterblichkeit (um ca. 4-5% bei Herzkranzgefäßerkrankung und um 6-8% (!!) bei Schlaganfall) deutlich.

Schlafen-Therapie Bonn

Schlaflabor in Bonn fuer Diagnostik von Schnarchen, Atemaussetzer und nicht-erholsamen Schlaf mit Beatmungstherapie und Nasenoperation.
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