Die Geheimnisse eines erholsamen Schlafs

Nur im Schlaf können “Erholungsprogramme” durchgeführt werden. Hierzu ist es notwenig, sämtliche Störfaktoren und Reize zu reduzieren.

Es gibt viele Faktoren, die einen guten und erholsamen Schlaf begünstigen. Hierzu gehört es auch, dass es nicht nur gute Nächte gibt, sondern auch die Nächte, in denen man nicht so gut schläft. Hierbei ist es wichtig, sich dennoch in eine positive Stimmung zu bringen und an etwas schönes zu denken. Entgegen der Meinung, dass der Schlaf ein Ruhezustand für das Gehirn darstellt, geht man heute davon aus, dass die Reaktionen auf Reize von der Aussenwelt auf das minimalste reduziert werden. Das Gehirn ist weiterhin sehr aktiv und bestimmte Lernprozesse, die man tagsüber erlernt hat, werden hier ausgebaut und gespeichert. Durch Entzug von Schlaf kann das Risiko für verscheidene Krankheiten zunehmen. Das Immunsystem regeneriert sich hauptsächlich im Tiefschlaf, durch Schlafentzug kann das Risiko für Erkältungskrankheiten um das Dreifache steigen.

Vielmals wird das subjektive Gefühl, nicht ausreichend oder überhaupt geschlafen zu haben, im Schlaflabor unter Messbedingungen nicht bestätigt. Die so genannte Pseudo-Insomnie wird ist nicht selten. Das bedeutet, dass objektiv die Menschen genügend schlafen, jedoch haben sie das Gefühl, dass ihr Schlaf gestört ist. Auf der anderen Seite geben Menschen, die unter hohen Leistungsdruck stehen, an, dass sie nur wenige Stunden Schlaf benötigen, um sich vollständig zu regenerieren. Daraus entwickelt sich das so genannte Schlafmangelsyndrom, das dann zu Stress-Syndrome mit Herz-Kreislaufbeschwerden, Magen-Darmproblemen und Konzentrationsschwäche führt. Diese Menschen nicken bei jeder monotoner Tätigkeit (Seminare, Konferenzen mit langen Reden) ein. Durch den Stress und die hohe Aktivität wird die Müdigkeit überspielt.

In der Regel sollte man die so genannte Schlafhygiene einhalten. Hierzu gehört eine angenehme Temperatur im Schlafbereich, das Fehlen von Lärm und Geräuschen so wie anderen Reizen (Gerüche etc.). Des weiteren sollte man versuchen, mind. 7 Stunden zu schlafen. Vor dem Schlafengehen sollte man kein Alkohol zu sich nehmen und ebenso nicht rauchen. Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration voraussetzen (Bsp.: lange Autofahrt etc.), sollten ebenfalls kurz vor dem Schlafengehen unterbleiben. Man sollte regelmäßig um die gleiche Zeit zu Bett gehen. Der Erholungswert des Schlafs wird durch die Schlafqualität, nämlich das Erreichen des Tiefschlafs, bestimmt. Da der Tiefschlaf in den ersten Stunden des Schlafs stattfindet, sollte dieser ungestört sein.

Schlafen-Therapie Bonn

Schlaflabor in Bonn fuer Diagnostik von Schnarchen, Atemaussetzer und nicht-erholsamen Schlaf mit Beatmungstherapie und Nasenoperation.
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